Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen

Öffentliche Investitionen auf dem betriebswirtschaftlichen Prüfstand

 

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland legt bereits Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit im Umgang mit öffentlichen Mitteln fest. Die Haushaltsordnungen des Bundes und der Länder (§7 BHO und LHO), als auch der Kommunen (KomHKV) verpflichten darüber hinaus zur Erstellung von vergleichenden Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen für alle finanzwirksame Maßnahmen.

Die Erstellung von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen (Hier gelangen Sie zur Definition von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen) stellt spezielle Anforderungen an die Verantwortlichen und erfordert oftmals einen hohen zeitlichen Aufwand. Die Ergebnisse der Untersuchungen führen aber zu wirtschaftlicheren Entscheidungen, hohen Einsparpotentialen und langfristig optimierter Ressourcennutzung.

Durch unsere langjährigen Erfahrungen in unterschiedlichen Anwendungsbereichen können wir Ihnen Handlungsmöglichkeiten sowie Risiken und praktische Handlungshinweise bei der Erstellung von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen aufzeigen. Die Angebote des Instituts für Public Management Berlin helfen damit öffentlichen Einrichtungen und Verwaltungen die gesetzlich geforderten Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen methodisch sicher durchzuführen.

Produktbereiche

November 15, 2017
Nachhaltige Verbesserung des Investitionscontrollings im Landkreises Düren

Schulungen

September 28, 2017

WiBe Beschaffung

September 28, 2017

WiBe Hochbau

September 28, 2017

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September 28, 2017

WiBe Orga

September 28, 2017

WiBe SGB

September 28, 2017

WiBe Tiefbau

September 28, 2017

WiBe WiBe


Warum reicht der einfache Vergleich von Angeboten nicht aus?
Fehleinschätzungen in der Planungs- und Entscheidungsphase von finanzwirksamen Maßnahmen können die Haushaltslage über einen langen Zeitraum belasten. Daher reicht der einfache Angebotsvergleich auf alleiniger Grundlage der Anschaffungskosten nicht aus. Für Maßnahmen mit geringer finanzieller Bedeutung ohne langfristige Auswirkungen kann zwar hilfsweise die sog. Kostenvergleichsrechnung angewandt werden. Diese Methode vergleicht dann immerhin die periodisch anfallenden Kosten für Anschaffung und späteren Betrieb miteinander. Voraussetzung für ihren Einsatz ist die Verfügbarkeit von Kostendaten, die insbesondere bei kalkulatorischen Größen wie Abschreibungen von Zahlungsdaten abweichen.
Wo bleiben meine Handlungs- und Entscheidungsspielräume?
Es ist ein weitverbreitetes Vorurteil gegenüber Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen ist, dass dadurch die Entscheidungsspielräume eingeschränkt werden. Vielmehr bietet sich durch die verschiedenen Methoden und Werkzeuge die Möglichkeit strukturiert und prüfsicher Entscheidungen zu dokumentieren und auf einem soliden Fundament aufzubauen. Jedoch gehören damit Entscheidungen „aus dem Bauch heraus“ der Vergangenheit an.
Sind Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen nicht sehr subjektiv?
Richtig! Es werden grundsätzlich Annahmen über zukünftige Kosten und Zinsentwicklungen getroffen und diese können nie objektiv sein. Auch die Gewichtung und Bewertung nicht-monetärer Aspekte ist von subjektiver Wahrnehmung geprägt. Daher ist es von großer Wichtigkeit alle Annahmen und deren Herleitung/Grundlage zu dokumentieren und mit anderen Beteiligten abzustimmen. Auftretende Unsicherheiten können durch die Gegenrechnung von Schwankungsbreiten in der Sensibilitätsprüfung besser eingeschätzt werden.

Referenzliste (Auszug)

  • Bundespolizei, Potsdam (BP)
  • Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Bonn
  • Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg (BA)
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM)
  • Kraftfahrt-Bundesamt, Flensburg (KBA)
  • Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr, Koblenz
  • Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt)
  • Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, Karlsruhe
  • Landesbetrieb Geobasisdaten Brandenburg (LGB), Potsdam
  • Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern, Rostock
  • Senat für Justiz, Berlin
  • Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg, Potsdam
  • Thüringer Finanzministerium, Erfurt
  • Staatsbibliothek zu Berlin
  • Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD), Wiesbaden
  • Stadt Köln
  • Stadt Dortmund
  • Stadt Berlin
  • Stadt Potsdam
  • Universitäts- und Hansestadt Greifswald
  • Kreisfreie Stadt Cottbus
  • Hansestadt Hamburg
  • Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg
  • Landkreis Prignitz
  • Landkreis Elbe-Elster
  • Gemeinde Michendorf
  • Gemeinde Glienicke/Nordbahn
  • Gemeinde Stahnsdorf
  • Robert Koch Institut 
  • Unfallkasse-Bund
  • Unfallkasse-Nord
  • Unfallversicherung Bund und Bahn
  • Deutsche Rentenversicherung Bund
  • Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
  • init AG

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